SCHWERPUNKTE

Schwerpunkte

KRANKHEITSBILDER UND OPERATIVES SPEKTRUM

IM BEREICH DER NEUROCHIRURGIE

Auf dieser Seite haben Sie die Möglichkeit, sich über die operative Behandlung von Krankheitsbildern, die zu den klinischen Schwerpunkten der Neurochirurgischen Klinik gehören, zu informieren.

Hierfür stehen Ihnen knappe erklärende Texte, Fotos sowie zum Teil kurze Videosequenzen zur Verfügung. Natürlich wird bei der Breite des Faches nicht das gesamte Spektrum der von der Neurochirurgischen Klinik durchgeführten Operationen dargestellt.

Sollten Sie also eine Erkrankung „vermissen“ oder weitergehende Fragen zu den präsentierten Krankheitsbildern und deren Operation haben, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

GEFÄSSE

Einer der Schwerpunkte der Abteilung für Neurochirurgie sowohl klinisch als auch wissenschaftlich ist die Behandlung vaskulärer Erkrankungen des zentralen Nervensystems.  Unter vaskulären Erkrankungen sind alle angeborenen und erworbenen Läsionen der versorgenden Gefäße des Rückenmarks und Hirns, Kurzschlüsse zwischen Arterien und Venen in der Rückenmark- und Hirnsubstanz, aber auch tumorartige Raumforderungen zu verstehen.

Zu den vaskulären Erkrankungen gehört auch der „blutige“ Schlaganfall. Entsprechend der hohen Expertise gehört die Neurochirurgische Abteilung zu den von der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie zertifizierten Zentren. Die Expertise wird auch dokumentiert durch die hohe Zahl von wissenschaftlichen Publikationen auf diesem Sektor. Im Folgenden sind die häufigsten vaskulären Krankheitsbilder und deren Therapie kurz dargestellt.

BEWEGUNGSSTÖRUNG / SCHMERZ

(Funktionelle Neurochirurgie / Schmerztherapie)

Die funktionelle Neurochirurgie hat sich erst in den letzten zwei Jahrzehnten etabliert und wird daher nur in wenigen neurochirurgischen Kliniken schwerpunktmäßig angeboten. Generell ist hierunter die Wiederherstellung von krankheitsbedingt verloren gegangenen Funktionen oder die Schmerzunterdrückung durch Stimulation von Gehirn oder Nerven zu verstehen.

WIRBELSÄULE

(Spinale Neurochirurgie)

Ein klinischer Schwerpunkt unserer Klinik ist die operative und konservative Behandlung von Patienten mit Degeneration, Tumor, Entzündung und Verletzung der Wirbelsäule und des Rückenmarks. Zugänge zu allen Abschnitten der Wirbelsäule sowohl von vorne (ventral) als auch von hinten (dorsal) gehören daher zum Repertoire.

Wenn immer möglich, kommen minimal-invasive, roboter-unterstützte Techniken zum Einsatz, da die damit einhergehenden kürzeren Operationszeiten und Hautschnitte den postoperativen Schmerz reduzieren und die Nachbehandlungszeit verkürzen.

Wegen der vorgehaltenen Expertise ist die Neurochirurgische Klinik Göttingen Referenzklinik mehrerer Industriepartner und bietet regelmäßig Hospitationen für deutsche und ausländische Wirbelsäulenchirurgen an. Im Folgenden sind die häufigsten Krankheitsbilder und deren Behandlungsmöglichkeiten in unserer Klinik kurz dargestellt.

TUMORE

(Onkologische Neurochirurgie)

Die optimale Behandlung von Tumoren des Gehirns und Rückenmarks sowie seiner Hüllen ist ein ausgesprochener klinischer aber auch wissenschaftlicher Schwerpunkt der Neurochirurgischen Klinik, weshalb dem Patienten moderne Diagnostik- und Therapieverfahren ebenso zur Verfügung stehen wie neueste Erkenntnisse aus der Tumorforschung. Die Schwerpunktsetzung ermöglicht zudem die Teilnahme an internationalen Therapiestudien.

Je nach Art der Tumorerkrankung sind unterschiedliche Maßnahmen zur Therapie notwendig. Diese können neben der mikrochirurgischen Tumorentfernung auch die Bestrahlung und die Chemotherapie umfassen. Aus diesem Grund kommt der interdisziplinären Zusammenarbeit im Rahmen der wöchentlichen Tumorkonferenz des Göttinger Krebszentrums (G-CCC) eine herausragende Bedeutung zur Optimierung der Behandlung der Tumorpatienten zu.

Auch die neurochirurgische Tumorsprechstunde dient der Verbesserung der Betreuung von Tumorpatienten, wozu unter anderem die Koordination der Chemotherapie als auch die Vermittlung neuester klinischer Erkenntnisse gehört.

Kinderneurochirurgie

Der Schwerpunkt Pädiatrische Neurochirurgie

Im Zentrum der Pädiatrischen Neurochirurgie steht die individuelle Versorgung von Kindern und Jugendlichen nach modernsten Evidenz-basierten Richtlinien in einem altersgerechten Umfeld (Weiter zur Kinderklinik). Die operative Therapie von Kindern mit neurochirurgischen Erkrankungen benötigt eine besondere, dem Alter des Kindes angemessene Aufmerksamkeit und Raum. Interdisziplinäre Kooperation mit allen Nachbarabteilungen, insbesondere unter dem Dach des Operativen Kinderzentrums (OpKiZ) der UMG, ermöglichen eine ganzheitliche stationäre Betreuung und konsequente ambulante Nachsorge des gesamten Spektrums kinderneurochirurgischen Krankheitsbilder von Frühgeborenen, Neugeborenen, Säuglingen, Kleinkindern und Kindern bis zum Übertritt vom Jugendalter in das Erwachsenenalter. Die Enge Kooperation der Kinderneurochirurgie mit der Neuropädiatrie und der Kinderonkologie (zertifiziertes Kinderonkologisches Zentrum) sind ab dem Zeitraum der Diagnosefindung über die pädiatrisch-neurochirurgische Operation bis hin zur kontinuierlichen Nachsorge maßgeblich.

Behandlungs-Team

Das ärztliche Team der Kinderneurochirurgie im Operativen Kinderzentrum (OPKiZ) der UMG besteht aus PD Dr. med. Hans Christoph Bock (Schwerpunktleiter) und apl. Prof. Dr. med. Friederike Knerlich-Lukoschus (Stellvertreterin), die beide ausschließlich für den Schwerpunkt Kinderneurochirurgie zur Verfügung stehen und über eine langjährige kinderneurochirurgische Expertise verfügen. Sie führen die kinderneurochirurgischen Eingriffe durch und betreuen alle stationären operativen Patienten an 365 Tagen im Jahr. Bei sehr komplexen oder seltenen Krankheitsbildern, die eine Mitbehandlung anderer Fachdisziplinen erforderlich machen, steht in der UMG ein multidisziplinäres professionelles Team bereit. Über die Kinderneurochirurgische Sprechstunde im Sozialpädiatrischen Zentrum SPZ werden alle Patienten regelmäßig und langfristig ambulant nachbetreut. Das Team der Kinderneurochirurgie beteiligt sich außerdem an Spezialsprechstunden im SPZ (Tumorsprechstunde, Spina bifida Sprechstunde, kraniofaziale Sprechstunde) und führt auch externe Sprechstunden (Kinderklinik auf der Bult, Hannover) durch. Beide Schwerpunktmitarbeiter suchen die Interdisziplinarität in Behandlung, Forschung und in der Lehre.

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