SCHWERPUNKTBEREICH KINDERNEUROCHIRURGIE

KINDLICHER HYDROZEPHALUS

Kindlicher Hydrozephalus

Eine Störung auf dem Weg der Nervenwasserneubildung, -zirkulation oder -wiederaufnahme führt zur vermehrten Ansammlung von Liquor (Nervenwasser) und daraus folgend zur Drucksteigerung innerhalb des Kopfes. Die Ursachen sind ebenso wie die Krankheitssymptome sehr vielfältig und ermöglichen in Abhängigkeit verschiedener Altersgruppen häufig ganz individuelle Behandlungskonzepte. Hierbei spielen eine adäquate Aufarbeitung der klinischen Symptomatik zusammen mit der bildgebenden Diagnostik eine wichtige Rolle, um zum Beispiel eine zielgerichtete neuroendoskopische Behandlung mit Wiederherstellung der Liquorzirkulation innerhalb der Nervenwasserräume des Gehirns zu ermöglichen. Alternativ und seit Jahrzehnten bewährt ist eine Therapie mittels Liquorshunt zur dauerhaften Drainage des Hirnwassers in eine entfernte Körperregion (meist die Bauchhöhle), wo die Wiederaufnahme des überschüssigen Nervenwassers in das venöse System erfolgen kann. Zur besseren und individuellen Steuerung des Bedarfs der Shuntdrainage kommen hier modernste, Schwerkraft-gestützte Ventiltechnologien zum Einsatz. Die ambulante Nachsorge mit ggf. notwendiger Anpassung der Druckstufeneinstellung erfolgt kontinuierlich und zuverlässig über den gesamten Zeitraum des Kindes- und Jugendalters bis hin zur individuellen Überleitung in die Erwachsenenbetreuung (Transition). Im Schwerpunkt Kinderneurochirurgie erfolgt die Therapie des Hydrozephalus mittels individueller endoskopischer Therapieverfahren (z.B. Drittventrikulostomie) oder moderner Ventiltechnologien im Rahmen der Shunttherapie. Bei Frühgeborenen steht optional neuroendoskopische Lavage zur Verfügung.

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