Tumore (onkologische Neurochirurgie)


2. Hirnmetastasen

Metastasen sind Absiedlungen von bösartigen Tumoren in anderen Körperregionen. Hirnmetastasen stammen überwiegend aus Tumoren der Lunge, der Brust, der Haut und anderen Organen, so auch den blutbildenden Organsystemen (z.B. Lymphome). Ihre Behandlung umfasst in der Regel die mikrochirurgische Entfernung des Tumors mit anschließender Bestrahlung und ggf. einem chemotherapeutischen Vorgehen. .Bei sehr kleinen Metastasen, deren Herkunft bekannt ist, ist die alleinige Bestrahlung eine Therapiemöglichkeit.

3. Meningeome

Meningeome sind in der Regel gutartige Tumore der harten Hirnhaut (Abb. 7). Meningiome, die eine gewisse Größe überschreiten oder/und zu Symptomen geführt haben, sollten operiert werden, während asymptomatische, kleine Meningiome durchaus durch regelmäßige kernspintomographische Untersuchungen verlaufskontrolliert werden kann. Bei Meningiom-Operationen kommen dieselben Hilfsmittel wie in der Chirurgie der hirneigenen Tumore zum Einsatz, wobei insbesondere die Navigation und das Monitoring von besonderer Wichtigkeit sind.

Meningiom Meningiom Abb. 7:
Links: Kernspintomographisches Schnittbild (MRT, Magnetresonanztomographie) eines Patienten mit einem Meningiom der Schädelbasis.  Der Tumor lässt sich anhand der homogenen Kontrastmittelaufnahme (weiß) identifizieren.

Rechts: Das nach der Operation angefertigte MRT zeigt die vollständige Tumorentfernung.


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