Vaskuläre Neurochirurgie (Forschung)

Projekt 1 und 2: Fibrinolytische Therapie experimenteller und humaner Hirnblutungen

Nach einer Hirnblutung kommt es in den Folgetagen zu einer Schädigung des die Blutung umgebenden, anfänglich funktionstüchtigen Hirngewebes (sekundäre Hirnschädigung). Eine innovative Therapiemöglichkeit ist die Auflösung der Blutung mittels eines über einen Katheter in die Blutung injizierten Fibrinolytikums. Im Tierexperiment wird geklärt, ob das Fibrinolytikum nicht zu einer Zunahme des sekundären Hirnschadens führen kann und ob, sofern vorhanden, dieser ungewollte Effekt medikamentös beeinflussbar ist (Abb. 1). Klinisch werden genauere Methoden zur Platzierung des Katheters evaluiert (Abb. 2).
 


Abb. 1: Experimentelle intrazerebrale Blutung (roter Pfeil) und perifokales Ödem (blauer Pfeil) ohne und mit Plasminogen-Aktivator-Inhibitor.
 


Abb.2: Neuronavigierte Anlage eines Hämatomkatheters unter Verwendung eines präkalibrierten Stylets.