Neuer Roboter für Wirbelsäulenoperationen

Freitag, 13. November 2015        Druckbare Version

Verletzungen, Tumore, Entzündung und insbesondere Verschleiß können zu einer Instabilität der Wirbelsäule führen. Die notwendige Stabilisierung erfolgt meist mit Hilfe von Schrauben und Stangen. Bereits wenige Millimeter Abweichung der Schrauben von der idealen Lage im Wirbel können jedoch zu Nervenverletzungen mit Gefühlsstörungen oder Lähmungen führen. Die Neurochirurgische Klinik Göttingen nutzt daher bereits seit 2007 ein Robotersystem zur Optimierung der Schraubenlage und war damit einer der Vorreiter dieser Technologie in Deutschland. Nach unseren guten Erfahrungen ist jetzt in Göttingen die neueste Roboter-Generation im Einsatz. Durch das neue System lassen sich annähernd 100% der Schrauben optimal setzen. Zudem erlaubt der Roboter das Einbringen der Schrauben über winzige Hautschnitte (minimal-invasiv/perkutan), was neben dem kosmetischen Vorteil auch Vorteile bietet in puncto Schmerz nach der Operation und Dauer des Krankenhausaufenthaltes.
Impressum